Kite Downwinder - 27. August

30. August 2009 | Von Fabian | Kategorie: Kite Downwinder
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Etappe 9:  Von Icarai de Amontada nach Ihla do Guajiru

Mir gefiel das Flair in Icarai de Amontada und da ich sehr gut in der Zeit lag, beschloss ich dort ein paar Tage zu verweilen. Hier gibt es auch ein paar recht gute Spots. Eine riesige Flussmündung, acht Kilometer Downwind von Icarai, bietet bei Ebbe einfach nur geniale Bedingungen für Freestyle. Man muss hier nur auf ein paar Untiefen achten. Auch der Secret Spot am Point nahe der Windräder ist cool. Je nach Meeresspiegel gibt es Flachwasser oder Welle. Dagegen gefiel mir der Spot am Hauptstrand weniger gut, denn hier kommt der Wind etwas verwirbelt um die Landzunge. Leider regnete es am morgen immer sehr stark, so dass der Wind erst am späten Nachmittag fahrbar war. Regen und vor allem in dieser Menge ist um diese Jahreszeit in Ceara mehr als ungewöhnlich. Laut der Einheimischen war dieses Jahr auch die niederschlagsreichste Regenzeit seit 40 Jahren und so ganz aufhören will sie auch nicht.

Nach drei Nächten habe ich jedenfalls genug (vor allem wegen der Moskitos) und möchte weiter. Ausgerechnet heute regnet es aber so stark, dass ich die Hoffnung auf die Weiterfahrt fast schon aufgegeben hatte. Doch wie von Geisterhand lichten sich nach ein paar Stunden die Wolken und der Wind setzt kurz danach wieder ein. Schnell ist alles gepackt und der Kite aufgebaut. Eigentlich war kein Grund zur Eile, denn das heutige Ziel Ihla do Guajiru ist nur 35 Kilometer entfernt. Aber ich wollte unterwegs unbedingt noch eine Session am Rio einlegen und der Meeresspiegel stieg schon wieder. Ich verabschiedete mich also schnell von allen, die mit mir den Regen der letzten Tage verflucht haben und kite los. Abgesehen von einer schönen Stunde auf der Flussmündung verlief diese Etappe mehr als unspektakulär. Vielleicht lag es auch an mir, irgendwie hatte ich an diesem Tag keine Lust auf einen Downwinder.

Da Ihla do Guajiru hinter einer langgezogenen, aus Mangroven und kleineren Sanddünen bestehenden Insel liegt, war es gar nicht so leicht sie vom Meer aus zu finden. Immer wieder musste ich vom Wasser und über die Duenen laufen, damit ich nicht versehentlich daran vorbei fuhr. Ein paar Fischer, die gerade ein Netz reparierten, sagten mir dann, dass es etwa ein Kilometer downwind ist. So war es dann auch. Nach einer kurzen Pause, gab es zum Abschluss des Tages noch eine geniale Sunset Session.

Spot Satellite GPS Messenger Etappe 9

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2 Kommentare
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  1. Hey Fabi
    Grüße aus Australien, alles bestens hier (außer die scheiß Hangovers nach den Partys immer), ich drück dir mal noch weiterhin die Daumen, dass des bei dir klappt
    Hau rein
    Schorsch

  2. hey fabi,

    coole sache, hört sich nach viel spaß und richitg spannend an. Wünsch dir weiterhin viel spaß und tolle erlebnisse,

    bis denn

    Thias

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