Kite Downwinder - 13. August
14. August 2009 | Von Fabian | Kategorie: Kite Downwinder1. Etappe:
Startpunkt des Trips ist das ehemalige Hippiedorf Canoa Quebrada, was soviel heißt wie zerbrochenes Kanu. Das Fischerdorf liegt im Süden des Staates Ceara, seinen Namen bekam es von dem portugisischen Seeefahrer Francisco Ayres da Cunha, der um 1650 vor der Küste Schiffsbruch erlitt. Bis heute zählt diese Küste mit den beeindruckenden rotleuchtenden Sandklippen, zu den schönsten Brasiliens. Kurzum der perfekte Ort um dieses Abenteuer zu bginnen.
Nach ein paar letzten Tipps von den Locals starte ich, sobald der Wind gedreht hatte, am 12.8. pünktlich um 12Uhr. Bei schwächelndem Wind geht es auf Halbwindkurs nach Norden. Es war irgendwie ein komisches Gefühl. Einerseits war ich froh , dass es nun endlich los ging, andererseits kamen mir Zweifel ob es die richtige Entscheidung war diesen Trip durchzuführen.
Während ich über die Wellen gleite, vorbei an einer mit Palmen gesäumten Dünenlandschaft, kommt in mir ein Gefühl von Freiheit auf und das ungute Gefühl in meinem Magen schwindet mehr und mehr.
Nach etwa 15km Luftlinie werfe ich einen letzten Blick zu dem am Horizont liegenden Canoa Quebrada. Dann geht es um eine Landzunge und auf vollem Downwindkurs in Richtung Parajuru. Untrwegs treffe ich einige Fischer, die erst überrascht schauen, dann aber freundlich von ihren Jangadas zurückgrüßen. In Parajuru angekommen beende ich nach etwa 30km die erste Etappe. Das kleine Fischerdorf, Parajuru (Mund des Flusses) bietet mit dem nahegelegenen Deltas des Rio Pirangi eine ideale Flachwasserpiste, die nur so zum Freestyle einlädt. Hier musste ich mich natürlich austoben.
Total ausgelaugt bin ich dann richtig früh ins Bett gefallen, schließlich stehen in den nächsten Tagen, solange der Wind mitspielt, größere Distanzen an.
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