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	<title>Outdoor &#38; Reiseberichte</title>
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	<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:34:45 +0000</pubDate>
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		<title>Kite Downwinder - Resume</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

		<category><![CDATA[brasilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 400km von Canoa Quebrada nach Jericoacoara in zehn Etappen immer entlang Brasiliens Küste. Das ist die Bilanz nach 20 Tagen Backpacking auf dem Meer (12.08.09-31.08.09). ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mehr als 400km von Canoa Quebrada nach Jericoacoara in zehn Etappen immer entlang Brasiliens Küste. Das ist die Bilanz nach 20 Tagen Backpacking auf dem Meer (12.08.09-31.08.09). Neben vielen neuen und genialen Spots, an denen nur wenige vor mir gekitet sind, hatte ich auf diesem Solo-Downwinder auch die Möglichkeit Land und Leute von einer Seite kennen zu lernen, wie es als normaler Tourist nie möglich gewesen wäre. Egal wo ich gestrandet bin, immer traf ich auf nette und hilfsbereite Menschen. Gerade die Einheimischen waren besonders interessiert an meinem Trip. Natürlich haben sie schon vor mir Kitesurfer gesehen, schließlich ist dieser Sport hier mittlerweile recht verbreitet und bringt viel Geld und eine neue Perspektive für die Bevölkerung in diesen sehr armen Staat von Brasilien. Dennoch waren sie sehr erstaunt, dass ein Gringo alleine, nur mit einem <a title="Rucksack Shop" href="http://www.bergzeit.de/rucksack.html" target="_blank">Rucksack</a>, in dem seine Habseligkeiten sind, entlang ihrer Küste kitet und löcherten mich mit unzähligen Fragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich zurückblickend auf den Trip schaue, bin ich irgendwie stolz, dass ich mein mir selbst gesetztes Ziel erreicht habe. Ich habe es geschafft die komplette Strecke nur mit Hilfe des Windes, gezogen von einem großen Lenkdrachen, zurückzulegen. Selbst die kritischen Stellen wie zum Beispiel Fortaleza oder der Offshore-Hafen von Pecem bin ich umfahren. Hier hatte ich mir ja bis zuletzt die Möglichkeit gelassen auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen bzw. das Hindernis zu umgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass Wetter und und vor allem Wind mir sehr entgegen kamen. Südlich von Cumbuco hatte ich genügend Wind und musste nie eine Zwangspause wegen Flaute einlegen. Ganz im Norden zwischen Icarai de Amontada und Jericoacoara war der Wind dann relativ gemäßigt und nie zu viel für meinen 9qm Core GT. Dieses einzigartige Abenteuer wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich vor und auf meinem Trip unterstützt haben. Besonderer Dank gilt Hiss-Tec, die mich mit erstklassigen Kitesurfmaterial unterstützt haben (Boards: <a href="http://www.deluxeboards.com">www.deluxeboards.com</a> und Kites: <a href="http://www.core-kites.com">www.core-kites.com</a>). Auch möchte ich mich bei Klaus von <a title="Bergzeit | Bergsport Outdoor Reisen" href="http://www.bergzeit.de" target="_blank">Bergzeit</a> bedanken, ohne seinen Einsatz wäre der Spot Satellite GPS Messenger wahrscheinlich immer noch im Schweizer Zoll und der Trip hätte nie statt gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Was ich wünschte, war Bewegung und nicht ein ruhiges Dahinfließen des Lebens. Es verlangte mich nach Aufregungen und Gefahren, nach Selbstaufopferung um eines Gefühles willen.&#8221;</p>
<p>LEO N. TOLSTOI, &gt;Familienglück&lt;</p>
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		<title>Kite Downwinder - 28. August</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

		<category><![CDATA[jericoacoara]]></category>

		<category><![CDATA[kite]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28.08.09 war es dann wieder so weit. Ich starte auf die letzte Etappe nach Jericoacoara. Vor mir liegen 70 Kilometer Einsamkeit. Zumindest auf den ersten 50 Kilometern bis Prea gibt es am Strand nicht mehr als vereinzelte Ansiedlungen von Fischerhütten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>10. Etappe Ilha do Guajiru &#8212; Jericoacoara</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am 28.08.09 war es dann wieder so weit. Ich starte auf die letzte Etappe nach Jericoacoara. Vor mir liegen 70 Kilometer Einsamkeit. Zumindest auf den ersten 50 Kilometern bis Prea gibt es am Strand nicht mehr als vereinzelte Ansiedlungen von Fischerhütten. Der Wind ist hier normalerweise richtig stark, oft über 30 Knoten. Wenn man &#8220;normal&#8221; kitet wäre eigentlich ein 7qm großer Kite besser. Da ich jedoch nur downwind fahre, ist ein 9qm Schirm auch Ok.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch den Regen, der in Cumbuco in den letzten Tagen für Flaute gesorgt hat, weht es heute aber schwächer. Ich kann mich also schön angeblasen auf den Weg machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pause tat mir richtig gut, motiviert starte ich und freue mich auf die letzte Etappe nach Jericoacoara. Schnell bin ich aus der Lagune gekitet und fahre aufs Meer. Vor mir liegt die &#8220;Flat Water Sea&#8221;. Hier ist das Meer überall stehtief und es baut sich lediglich eine kleine Kabbelwelle auf. Die einzigen Hindernisse sind mal wieder die Holzreusen, die hier bis zu 200 Meter weit ins Meer reichen. Da gerade Flut ist, ist es teilweise richtig schwer die Holzpfähle rechtzeitig zu sehen. Einmal passiert es mir sogar, dass ich inmitten einer dieser ringförmig angeordneten Holzpfähle bin, da dort fast alle knapp unter der Wasseroberfläche waren und nur kurz zwischen den Wellen zu sehen waren. Zum Glück habe ich es dann doch noch rechtzeitig gemerkt und konnte darüber springen um nicht mit den Borad hängen zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="size-full wp-image-938 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Sunset" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/10/sunset-jeri.jpg" alt="Sunset" width="200" height="267" />Immer wieder stoße ich auf geniale Spots mit spiegelglattem Wasser. Es gibt große Flussdeltas oder von Landzungen abgegrenzte Lagunen. Hier treffe ich auf keinen einzigen anderen Kitesurfer. Das Paradies für mich alleine! Denn noch sind diese Spots sehr schwer und nur mit einem 4&#215;4 Wagen zu erreichen. Mit dem einsetzenden Tourismus in Ilha do Guajiru, werden bestimmt aber auch diese Spots bevölkert werden. Leider kann ich immer nur kurz an den Spots bleiben, da ich heute ja noch einige Kilometer vor mir habe. Ein bisschen bereue ich es jetzt, solange in Ilha do Guajiru geblieben zu sein. Und die Distanz Ilha do Guajiru und Jericoacoara nicht auf zwei Tage verteilt habe.</p>
<p>Auf etwa halber Strecke pausiere ich im Schatten einer von Fischern errichteten, aber bereits ziemlich demolierten &#8220;Palmenhütte&#8221;. Hier ruhe ich mich aus, erfrische mich mit einer Guarana und versuche an diesem heißen Tag so gut wie möglich der Sonne zu entfliehen. Nachdem ich mir eine neue Schicht Sonnencreme ins Gesicht geschmiert habe, geht es weiter. Die ersten Kilometer sind ähnlich den vorherigen. Ich komme Slalom fahrend um die Reusen recht schnell voran. Da die Ebbe eingesetzt hat, kann ich die Pfähle jetzt auch immer gut sehen. Dann erblicke ich zum ersten Mal das Ziel. Am Horizont ragt ein etwa 150 Meter hoher Berg wie eine Insel aus dem Meer auf. Von meiner letzten Brasilienreise weiß ich, dass im Lee dieser Erhöhung das Hippiedorf und Windsurfmekka Jericoacoara liegt. Ein komisches Gefühl, schlagartig war mir klar, dass der Trip in etwa 20 Kilometern vorbei sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterwegs mach ich noch einen letzten Halt in Prea. Hier treffe ich zufällig auf einen Freund, den ich im Süden kennen gelernt habe &#8212; wir quatschen etwas und trinken eine Kokosnuss. Als ich merke, wie spät es schon ist, verabschiede ich mich und mache mich auf die letzten Kilometer. Schließlich möchte ich rechtzeitig in Jericoacoara sein, um den Sonnenuntergang von der berühmten Sanddüne betrachten zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Prea und Jericoacoara gibt es dann auch endlich wieder ein paar Wellen zum abreiten. Dieses letzte Stück genieße ich noch mal in vollen Zügen. Dann kite ich um die letzte Landzunge und sehe das Dorf, die Düne und bin glücklich. Ich nehme mir ein Zimmer in der echt schönen Pousada do Maurizio. Dort treffe ich auch richtig nette Leute, mit denen ich die Nacht zum Tage mache und das erfolgreiche Ende des Abenteuers feiere.</p>
<p>Pünktlich zum Sonnenuntergang sitze ich aber natürlich auf der Düne und versuche die letzten Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen.</p>
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		<title>Kite Downwinder - Stopover</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

		<category><![CDATA[ilha do guajiru]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier in Ilha do Guajiru ist das Leben sehr einfach und ruhig. Neben Kitesurfen gibt es eigentlich nichts zu tun. Die nächste Stadt mit Supermarkt ist zum Beispiel etwa vier Kilometer entfernt. Gerade diese Abgeschiedenheit wollte ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stopover in Ilha do Guajiru</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier in Ilha do Guajiru ist das Leben sehr einfach und ruhig. Neben Kitesurfen gibt es eigentlich nichts zu tun. Die nächste Stadt mit Supermarkt ist zum Beispiel etwa vier Kilometer entfernt. Gerade diese Abgeschiedenheit wollte ich. Ich brauchte einfach noch ein paar Tage um zu relaxen, die Eindrücke der letzten Wochen zu verarbeiten und natürlich um mal ohne lästigen <a title="Rucksack Shop" href="http://www.bergzeit.de/rucksack.html" target="_blank">Rucksack</a> zu kiten. Also blieb ich fünf Tage und entschied mich die letzten 70 Kilometer doch in einer anstelle von zwei Etappen zurückzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Spots hier in Ihla do Guajiru bieten nahezu perfekte Flachwasserbedingungen. Die Lagune ist riesig und daher wird es eigentlich nie eng. Der einzige Nachteil ist, dass der Hauptspot mit einsetzender Ebbe sich ziemlich verkleinert. Es bildet sich dann eine kleine Insel in der Mitte der Lagune.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurückblickend bin ich richtig froh, in Ilha do Guajiru so lange gestoppt zu haben. So konnte ich an einem Spot kiten, der in ein paar Jahren komplett anders aussehen wird. Bald wird auch dort der große Tourismusboom eintreffen und das kleine Fleckchen Erde verändern. Das Land ist schon zu großen Teilen verkauft und die Grundstückpreise explodieren geradezu. Ich hoffe nur, dass der Boom einigermaßen geregelt abläuft und hier keine hässlichen Hotelklötze entstehen, die das Landschaftsbild verschandeln. Denn dann entsteht hier nämlich bald ein ideales Urlaubsziel für Wassersportbegeisterte aus der ganzen Welt.</p>
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		<title>Kite Downwinder - 27. August</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 08:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Etappe 9:  Von Icarai de Amontada nach Ihla do Guajiru
Mir gefiel das Flair in Icarai de Amontada und da ich sehr gut in der Zeit lag, beschloss ich dort ein paar Tage zu verweilen. Hier gibt es auch ein paar recht gute Spots. Eine riesige Flussmündung, acht Kilometer Downwind von Icarai, bietet bei Ebbe einfach nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etappe 9:  Von Icarai de Amontada nach Ihla do Guajiru</strong></p>
<p>Mir gefiel das Flair in Icarai de Amontada und da ich sehr gut in der Zeit lag, beschloss ich dort ein paar Tage zu verweilen. Hier gibt es auch ein paar recht gute Spots. Eine riesige Flussmündung, acht Kilometer Downwind von Icarai, bietet bei Ebbe einfach nur geniale Bedingungen für Freestyle. Man muss hier nur auf ein paar Untiefen achten. Auch der Secret Spot am Point nahe der Windräder ist cool. Je nach Meeresspiegel gibt es Flachwasser oder Welle. Dagegen gefiel mir der Spot am Hauptstrand weniger gut, denn hier kommt der Wind etwas verwirbelt um die Landzunge. Leider regnete es am morgen immer sehr stark, so dass der Wind erst am späten Nachmittag fahrbar war. Regen und vor allem in dieser Menge ist um diese Jahreszeit in Ceara mehr als ungewöhnlich. Laut der Einheimischen war dieses Jahr auch die niederschlagsreichste Regenzeit seit 40 Jahren und so ganz aufhören will sie auch nicht.</p>
<p>Nach drei Nächten habe ich jedenfalls genug (vor allem wegen der Moskitos) und möchte weiter. Ausgerechnet heute regnet es aber so stark, dass ich die Hoffnung auf die Weiterfahrt fast schon aufgegeben hatte. Doch wie von Geisterhand lichten sich nach ein paar Stunden die Wolken und der Wind setzt kurz danach wieder ein. Schnell ist alles gepackt und der Kite aufgebaut. Eigentlich war kein Grund zur Eile, denn das heutige Ziel Ihla do Guajiru ist nur 35 Kilometer entfernt. Aber ich wollte unterwegs unbedingt noch eine Session am Rio einlegen und der Meeresspiegel stieg schon wieder. Ich verabschiedete mich also schnell von allen, die mit mir den Regen der letzten Tage verflucht haben und kite los. Abgesehen von einer schönen Stunde auf der Flussmündung verlief diese Etappe mehr als unspektakulär. Vielleicht lag es auch an mir, irgendwie hatte ich an diesem Tag keine Lust auf einen Downwinder.</p>
<p>Da Ihla do Guajiru hinter einer langgezogenen, aus Mangroven und kleineren Sanddünen bestehenden Insel liegt, war es gar nicht so leicht sie vom Meer aus zu finden. Immer wieder musste ich vom Wasser und über die Duenen laufen, damit ich nicht versehentlich daran vorbei fuhr. Ein paar Fischer, die gerade ein Netz reparierten, sagten mir dann, dass es etwa ein Kilometer downwind ist. So war es dann auch. Nach einer kurzen Pause, gab es zum Abschluss des Tages noch eine geniale Sunset Session.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Spot Satellite GPS Messenger Etappe 9" href="http://www.bergzeit.de/spot-satellite-gps-messenger.html" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-925" title="Spot Satellite GPS Messenger Etappe 9" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe9.jpg" alt="Spot Satellite GPS Messenger Etappe 9" width="600" height="312" /></a></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
<p><strong>Artikel die von Interesse sein könnten:<br />
</strong><a title="Coast to Coast mit dem Gleitschirm" href="http://www.outdoor-reiseberichte.com/coast-to-coast-12-juni" target="_self">Coast-to-Coast mit dem Gleitschirm</a></p>
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		</item>
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		<title>Kite Downwinder - 22. August</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 08:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Medizin hatte bis Mittags glücklicherweise ihren Zweck erfüllt. Trotz der kurzen Nacht, in der ich mehrmals die Toilette aufsuchen musste und ständig von den Karaoke-Künsten einiger Partygänger aus dem Schlaf gerissen wurde, fühlte ich mich einigermaßen fit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etappe 8: Von Fleicheras nach Icarai de Amontada</strong></p>
<p>Die Medizin hatte bis Mittags glücklicherweise ihren Zweck erfüllt. Trotz der kurzen Nacht, in der ich mehrmals die Toilette aufsuchen musste und ständig von den Karaoke-Künsten einiger Partygänger aus dem Schlaf gerissen wurde, fühlte ich mich einigermaßen fit. Wegen dem immer noch flauen Gefühl im Magen traute ich mich aber noch nicht mehr als ein paar Bananen zu essen. Eines stand aber fest: Ich muss weg von hier! Denn noch eine Nacht in diesem Loch (etwas anderes war das Zimmer nämlich nicht) wollte ich nicht verbringen. Das Gute war, dass ich auf der heutigen Strecke die Option hatte bereits nach 15km abzubrechen, sollte es mir doch wieder schlechter gehen.</p>
<p>Nachdem ich mich gezwungen hatte 1.5 Liter Wasser zu trinken, damit ich wenigstens Flüssigkeit zu mir genommen habe, ging es wieder auf Tour. Das Meer war immer noch ungewöhnlich flach. Dies störte mich im Moment aber keineswegs, ich wollte nur voran kommen.</p>
<p>Auf halber Strecke nach Mundau hatte ich einen dieser schönen Augenblicke. Zwei Meter neben mir tauchte eine riesige Meeresschildkröte auf, schaut mich an, erschrickt und verschwindet so schnell wie sie gekommen ist. Diese an Land so trägen im Wasser aber pfeilschnellen Geschöpfe faszinieren mich seit ich sie das erste Mal gesehen habe. Es sollte heute nicht die letzte Begegnung mit Meereslebewesen sein.</p>
<p>Nach 15 Kilometern erreichte ich Mundau. Dort trank ich etwas Wasser und überlegte ob ich weiter kiten sollte. Ich entschied mich dafür und fuhr mit Zwischenstopp in Baleia ins Niemandsland. Zwischen Baleia und Icarai de Amontada, dem nun auserkorenen Etappenziel, war nämlich auf 30km nichts als trostlose karge Dünenlandschaft. Genau hier geschieht es dann, ich sehe ein kleines violettes Segel an der Wasseroberfläche. Nicht gleich ist mir klar was es ist. Erst halte ich es für Plastikmüll. Doch dann kapiere ich, dass dies eine portugisische Galeere ist. Sofort steh ich aufrecht auf dem Brett und loope den Kite damit ich möglichst schnell in Lee und außer Reichweite bin. Bei der portugisischen Galeere handelt sich um eine Quallenart, die es hier gelegentlich gibt. Sie bewegt sich mit Hilfe des Windes fort, indem sie ein kleines Segel über dem Wasser aufspannt - sollte mir ja eigentlich sympathisch sein. Direkter Hautkontakt, mit den von Nesselzellen besetzten mehrere Meter langen Tentakeln ist jedoch äußerst schmerzhaft. Allerdings können meines Wissens nur allergische Reaktionen zu Atemstillstand und Herzversagen führen - ist das bei Bienen nicht genauso? Naja auch auf eine schmerzhafte Begegnung kann ich in dieser Einöde gerne verzichten. Nahe dem Ufer fahre ich also weiter und beobachte aufmerksam das Wasser um nicht über den großen Bruder zu stolpern. Das ist bei der schon recht tief stehenden Sonne gar nicht so einfach.</p>
<p>So kite ich einige Kilometer, bis direkt am Strand, ich kann es erst gar nicht glauben, ein kleiner Friedhof liegt. Er besteht aus eineigen steinernen, hauptsächlich aber nur aus, mit einfachen Holzkreuzen bestückten Grabstätten. Irgendwie passt ein Friedhof doch in diese karge Landschaft. Eine ganzes Stück weiter erreiche ich eine Landzunge hinter der sich, wie vermutet, das kleine ruhige und touristisch weitgehend unerschlossene Dorf Icarai de Amontada verbirgt. Direkt am Strand finde ich eine wirklich einfache aber irgendwie coole Unterkunft. Sie besteht eigentlich nur aus zwei Zimmern. Hier fühlt man sich mehr als Freund der Familie und nicht als Gast. Die Familie finanziert ihren Lebensunterhalt hauptsächlich mit dem Umbau von großen hölzernen Kabeltrommeln zu Möbeln.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Spot GPS Satellite Messenger Etappe 8" href="http://www.bergzeit.de/spot-satellite-gps-messenger.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-915  aligncenter" title="Spot GPS Satellite Messenger Etappe 8" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe7-82.jpg" alt="Spot GPS Satellite Messenger Etappe 8" width="550" height="350" /></a></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
<p><strong>Artikel die von Interesse sein könnten:<br />
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		<title>Kite Downwinder - 21. August</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 18:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

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		<category><![CDATA[kite]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wind lässt an diesem Tage einmal mehr auf sich warten. Erst am Nachmittag kommt er aus der richtigen Richtung und ist stark genug, so dass ich den Downwinder fortsetzen kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etappe 7: Von Lagoinha nach Fleicheras</strong></p>
<p>Der Wind lässt an diesem Tage einmal mehr auf sich warten. Erst am Nachmittag kommt er aus der richtigen Richtung und ist stark genug, so dass ich den Downwinder fortsetzen kann. Auch fällt der Swell heute wieder sehr mager aus. Ein Downwinder ohne Welle ist für mich ziemlich langweilig, zumal ich mit dem Rucksack auf dem Rücken nicht wirklich springen kann. Aber dann werde ich doch noch entschädigt. Unverhofft treffe ich nach ein paar Kilometern auf eine kleine Flussmündung. Sie bietet gerade mal Platz für weitere zwei Kiter. Mir ist es recht, ich hab sie nämlich für mich alleine. Schnell ist mein Rucksack am Ufer abgelegt und ich genieße diesen genialen Spot. Da es aber schon recht spät ist, muss ich aber leider bald weiter.</p>
<p>Als ich Fleicheras erreiche ist gerade High Tide und der Strand ist eigentlich nicht mehr vorhanden. Sofort packe ich meinen Kite zusammen und suche eine günstige Unterkunft für die Nacht. Nach einem frühen Abendessen sitze ich noch etwas am Dorfplatz und beobachte die Menschen. Plötzlich beginnt sich mein Magen zu verkrampfen und mir wird übel. Ich schaffe es gerade noch in eine Seitenstraße, wo ich mich dann sofort übergeben muss. Nachdem ich gewartet habe, bis es mir etwas besser ging, bin ich direkt zur nächsten Apotheke und habe mir die nötige Medizin besorgt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-904  aligncenter" title="Spot GPS Etappe 7 und 8" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe7-81.jpg" alt="Spot GPS Etappe 7 und 8" width="550" height="350" /></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>Kite Downwinder - 20. August</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 18:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[outdoor]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gehe ich schon um halb zehn mit Roland, dem Pousadabesitzer zum Kitespot. In Paracuru weht der Wind nämlich bereits am Morgen sideshore und dreht am Nachmittag dann auf side onshore.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etappe 6: Von Paracuru nach Lagoinha</strong></p>
<p>Heute gehe ich schon um halb zehn mit Roland, dem Pousadabesitzer zum Kitespot. In Paracuru weht der Wind nämlich bereits am Morgen sideshore und dreht am Nachmittag dann auf side onshore. Man kann also auch morgens kiten und muss nicht warten, bis der Wind wie an den anderen Spots von schräg ablanding auf schräg auflandig gedreht hat. Als wir am Spot ankommen ist gerade Ebbe, was ideal ist. Während nämlich bei Flut das Wasser recht kabbelig ist, sind jetzt hinter dem Riff an dem die Wellen (heute leider nur kleine Wellen) brechen, schöne Flachwasserbedingungen. Ideal also um neue Tricks zu üben.</p>
<p>Am Nachmittag mach ich mich dann auf zum nur 20km entfernten Lagoinha. Da die Wellen nur klein sind und ich schon ziemlich erschöpft bin von der Vormittagssession kite ich auf direktem Raumwindkurs. Eigentlich bin ich dankbar für einen Tag ohne großes <a title="Outdoor Ausrüstung und Bekleidung" href="http://www.bergzeit.de" target="_blank">Outdoor Abenteuer</a>, welches an meinen Nerven zerrt.</p>
<p>In Lagoinha springt sofort die Magie auf mich über, die von diesem bezaubernden Ort ausgeht. Besonders die rotleuchtende mit Palmen besetzte Klippe und der süße Ortskern mit der kleinen Kirche und den auf dem Boltzplatz tobenden Kindern faszinieren mich irgendwie. Auch habe ich Glück und finde eine schöne Pousada (Villa Lagoinha), die einfach genial gelegen ist. Vielen Dank nochmal für die leckere Suppe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-893  aligncenter" title="Spot Routenverlauf Etappe 6" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe6.jpg" alt="Spot Routenverlauf Etappe 6" width="454" height="384" /></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
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		<title>Kite Downwinder - 19. August</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 17:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

		<category><![CDATA[kite]]></category>

		<category><![CDATA[schlafen]]></category>

		<category><![CDATA[taiba]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für eine bescheiden Nacht. Die Mosquitos haben mir einfach keine Ruhe gelassen. Es war ein Kampf. Jedenfalls war die Zimmerwand in der Früh nicht mehr weiß und mein Körper war übersät mit Stichen: Meiner Meinung ein klares Unentschieden.  An Schlafen war trotzdem nicht zu denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Et<strong>appe 5: Von Taiba nach Paracuru</strong></p>
<p>Was für eine bescheiden Nacht. Die Mosquitos haben mir einfach keine Ruhe gelassen. Es war ein Kampf. Jedenfalls war die Zimmerwand in der Früh nicht mehr weiß und mein Körper war übersät mit Stichen: Meiner Meinung ein klares Unentschieden.  An <a title="Schlafen - Schlafsack und Isomatte" href="http://www.bergzeit.de/schlafen.html" target="_blank">Schlafen</a> war trotzdem nicht zu denken.</p>
<p>Zum Frühstück aß ich im Jangada Hafen von Taiba Brot und Früchte. Hier bot sich mir ein sehr unterhaltsames und geschäftiges Treiben. Die Jugend surfte in der Welle und die Fischer arbeiteten an ihren Booten und Netzen oder boten ihren nächtlichen Fang an. Für die Belustigung der Leute sorgte ein Betrunkener, der lauthals singend über den Platz torkelte.</p>
<p>Mittags war der Wind dann stark genug und ich konnte mit meinem 9er Core GT nach einer letzten kurzen Session in den Wellen von Taiba mich nach Paracuru aufmachen. Ein wirklich schöner Downwinder stand mir bevor ohne Hindernisse, nur schöne Wellen und kräftiger Wind. An einer Lagune nördlich von Taiba pausierte ich und nutzte die Flachwasserbedingungen. Die extremen Niederschläge der letzten Regenzeit, haben ihr jedoch ihre Spuren hinterlassen. Da der Sanddamm, der die Lagune mal vom Meer trennte weggespült wurde, kann man hier nur noch bei Flut kiten. Mit einsetzender Ebbe machte ich mich deshalb bereits nach kurzer Zeit wieder auf und erreichte früher als geplannt Paracuru.</p>
<p>Nach der kurzen und ungemütlichen letzten Nacht brauchte ich heute unbedingt eine gescheite Unterkunft. Mit der Pousada Sol &amp; Lua fand ich schließlich auch genau das was ich suchte - eine Oase der Ruhe. Bald schlief ich tief und fest.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Spot Satellite GPS Track" href="http://www.bergzeit.de/spot-satellite-gps-messenger.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-883  aligncenter" title="Spot Satellite GPS Track" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe5.jpg" alt="Spot Satellite GPS Track" width="447" height="356" /></a></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
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		<title>Kite Downwinder - 18. August</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 15:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

		<category><![CDATA[brasilien]]></category>

		<category><![CDATA[cumbuco]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag Pause in Cumbuco tat mir gut. Ich hatte Zeit mich von der vorherigen Königsetappe zu erholen und alles für den Trip in den Norden vorzubereiten. Am Abend bestaunte ich die Capoeira Künste der Jugend von Cumbuco.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etappe 4: Von Cumbuco nach Taiba</strong></p>
<p>Der Tag Pause in Cumbuco tat mir gut. Ich hatte Zeit mich von der vorherigen Königsetappe zu erholen und alles für den Trip in den Norden vorzubereiten. Am Abend bestaunte ich die Capoeira Künste der Jugend von Cumbuco. Die Dynamik und Körperbeherschung dieses brasilianischen Kampftanzes, das seit der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven praktiziert und weiterentwickelt wurde, ist echt beiendruckend.</p>
<p>Nachdem ich am nächsten Tag meinen Depowertampen eingewachst hatte, um ihn vor der Abnutzung zu schützen, konnte ich wieder in See stechen. Heutiges Ziel ist der Wavespot Taiba. Die ersten acht Kilometer zur Lagoa Cauipe begleitete mich mein südafrikanischer Freund Collin. Dort angekommen stärkte ich mich mit einer frischen Kokosnuss, bevor ich wieder auf die offene See kiten musste. Es galt den Offshore-Hafen von Pecem zu umfahren. Dieser und die Stadt Fortaleza zählen für mich zu den kritischsten Stellen des gesamten Trips. Denn hier muss ich mich nicht nur weit vom Ufer entfernen, sondern die Hindernisse auch, wegen der Verwirbelungen in Lee, großräumig umfahren. Darüberhinaus macht die Küste in Lee einen Knick landeinwärts, so dass hier das rettende Ufer noch weiter weg ist. Hier merke ich einmal mehr die Macht der Gedanken . Eigentlich muss ich hier draußen ja auch nur kiten, genau wie nahe am Strand, aber mir ist natürlich bewusst, dass ein Fehler hier ganz andere Folgen haben kann. Ich kite dann total angespannt, als würde ich gerade meine ersten Meter kiten. Erleichtert erreiche ich schließlich den Strand, atme kurz durch und trinke etwas, bevor ich dann in sauber brechenden Wellen nach Taiba kite. Dort angekommen surfe ich noch mit ein paar Locals bis zum Sonnenuntergang in den Wellen. Tudo Bem!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Spot Satellite GPS Messenger" href="http://www.bergzeit.de/spot-satellite-gps-messenger.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-872  aligncenter" title="Spot Satellite GPS Messenger" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe4.jpg" alt="Spot Satellite GPS Messenger" width="383" height="288" /></a></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
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		<title>Kite Downwinder - 16. August</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 19:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beliebteste Artikel]]></category>

		<category><![CDATA[Kite Downwinder]]></category>

		<category><![CDATA[cumbuco]]></category>

		<category><![CDATA[fortaleza]]></category>

		<category><![CDATA[kite]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich in der früh aufwachte wusste ich noch nicht, dass an diesem Tag die Königsetappe von 100km Küstenlinie vor mir lag. Die einzelnen Strecken kann ich nur sehr schwer planen, da eigentlich alles vom Wind und natürlich meiner Fitness abhängt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>3. Etappe: Sunrise Coast to Sunset Coast</strong></p>
<p>Als ich in der früh aufwachte wusste ich noch nicht, dass an diesem Tag die Königsetappe von 100km Küstenlinie vor mir lag. Die einzelnen Strecken kann ich nur sehr schwer planen, da eigentlich alles vom Wind und natürlich meiner Fitness abhängt. An diesem Tag passte aber alles. Nach 12 Stunden schlaf fühlte ich mich wie neugeboren und der Wind drehte bereits um zehn Uhr auf side onshore. Ich konnte also, nachdem alles gepackt war und ich meine täglichen Dehnübungen gemacht hatte, direkt von Barra Nova aufbrechen. Natürlich hab ich mich auch brav von den Fischern und Fährmännern verabschiedet, die wie am Abend davor, in ihrer Barraca (Hütte) saßen oder ihre Boote reparierten.</p>
<p>Die ersten Kilometer konnte ich nahe am Strand entlang kiten. Es war genau die Strecke, die mich vor drei Jahren zu diesem Downwinder inspiriert hat. Damals bin ich hier am Strand gelaufen und habe die Hitze verflucht, jetzt kann ich die relativ sauber brechenden Wellen abreiten und einfach nur genießen. Als ich das Dorf Aquas Bellas hinter mir gelassen habe, passierte es dann beinahe! Ich sehe unter der Wasseroberfläche etwas Schwarzes aufblitzen. Gerade noch rechtzeitig sehe ich die Felsbrocken und kann sie umfahren. </p>
<p>An einer Flussmündung machte ich dann kurz Pause und erfrischte mich mit Süßwasser (natürlich nach <a title="Wasseraufbereitung" href="http://www.bergzeit.de/wasseraufbereitung.html" target="_blank">Wasseraufbereitung</a>). Hier musste ich nun die Entscheidung treffen. Soll ich heute schon die Großstadt Fortaleza umfahren oder erst am nächsten Tag. Nach gründlichem Abwägen entschied ich mich für die Umfahrung. Mir war allerdings klar, dass ich dann auf einer Strecke von 70km vom Ufer entfernt sein werde und keine Pause einlegen konnte. Auch muss ich hinzufügen, dass Fortaleza mir  bei der Routenplanung am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat. Hier ist der Wind ablandig. Die Stadt muss also großräumig umfahren werden, um nicht in deren Windschatten zu kommen.  </p>
<p>Es ging also los. Nach zwei Kilometern umfuhr ich die letzte Landzuge und kitete direkt auf die offene See, anstatt dem Küstenverlauf nach Iguape zu folgen. Während ich in der Ferne bereits die ersten Hochhäuser von Fortaleza sehen konnte, wurden die Wellen immer höher. In den Wellentälern konnte ich teilweise das Land nicht mehr sehen. Als ich schließlich die Stadt erreichte, musste ich den Hafen so umfahren damit ich den großen Schiffen nicht in die Quere komme. Dann kam das Stück an dem der Wind ablandig wehte. Obwohl bzw. gerade weil ich den bis dato zurückgelegten Weg in meinen Knochen spürte war hier höchste Konzentration verlangt um mich nicht unnötig in Schwierigkeiten zu bringen.</p>
<p>Hier ist es glaube ich an der Zeit mal nicht nur von dem Schönen und Angenehmen zu berichten. Abgesehen von der intensiven Sonneeinstrahlung plagen mich vor allem zwei Dinge:<br />
1. Salzwasser: Das Salzwasser brennt in Augen (trotz <a title="Sonnenbrillen, Sportbrillen" href="http://www.bergzeit.de/sonnenbrillen.html" target="_blank">Sonnenbrille</a>), Mund und Nase. Man fühlt sich wie ein Seefahrer, der Schiffbruch erlitten hat. Dazu muss ich natürlich erwähnen, dass mir bereits am zweiten Tag meine Trinkblase gerissen ist. Mein Trinkwasser transportiere ich jetzt also in herkömmlichen PET-Flaschen. Das erschwert natürlich das Trinken auf dem Wasser.<br />
2. Krämpfe: Durch die ständig gleiche Haltung auf dem Board macht mir vor allem meine rechte Wade Probleme. Ich muss immer wieder pausieren und die Beine dehnen. Im Wasser schwimmend, mit Rucksack auf dem Rücken und Kite am Himmel ist das natürlich nicht so einfach und effektiv wie an Land. Bei großen Strecken verliere ich mit der Zeit das Gefühl in den Beinen und mache, wenn ich einen Moment nicht aufpasse richtige Anfängerfehler.</p>
<p>Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zwischenzeitlich ans Aufgeben gedacht habe. Beinahe hätte ich das letzte Stück nach Cumbuco mit dem Bus zurückgelegt. Doch dann sah ich die Konturen von Kites am Himmel - Cumbuco war nahe. Dies half mir ungemein den inneren Schweinehund zu überwinden. Mit loopendem Kite schoss ich nun völlig überpowert in Richtung Etappenziel. Nach 5,5 Stunden und einer Strecke von 100km erreichte ich dann völlig erschöpft Cumbuco. An Land musste ich mich erst einmal wieder an den festen Untergrund gewöhnen.</p>
<p>Mir war klar am nächsten Tag muss ein Tag Pause eingelegt werden um meinen Körper etwas Erholung zu gönnen und das Material für den Trip nach Jericaocaora vorzubereiten. Von nun an werde ich, wegen dem im Norden stärkeren Wind, mit einem 9qm großen Kite unterwegs sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="GPS Outdoor Geräte" href="http://www.bergzeit.de/gps-outdoor.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-870  aligncenter" title="GPS Etappe 3" src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/08/gps-etappe3.jpg" alt="GPS Outdoor Geräte" width="500" height="303" /></a></p>
<p>Jetzt den Track mit <img src="http://www.outdoor-reiseberichte.com/wp-content/uploads/2009/05/spotmessenger.jpg" alt="" /><a title="Spot GPS Satellite Messenger" href="http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0lNClvRQOudN8o3xqHRiYp8f70f6F4teM" target="_blank">GPS Satellite Messenger</a> live verfolgen.</p>
<p><strong>Artikel die von Interesse sein könnten:<br />
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