Alpencross - Kleinigkeiten (4)

19. Januar 2009 | Von Christoph Ebert | Kategorie: Alpencross mit Ski
leadimage

Meine letzten drei Trainingstage (von Vils über die Sefenspitze aufs Füssener Jöchle, von Tannheim aufs Geierköpfle und ein „Lift“-Tag in Nauders) haben ein bisher von mir nicht beachtetes Problem aufgezeigt: kleinste Verletzungen.

Mit dem Zeigefinger an der Skikante geschnitten. Ein leichter Sturz mit aufgeschrapptem Ellenbogen. Vom Rucksack wundgeschabte Pickel auf den Schultern. Drei kleine Verletzungen, in drei Tagen… wie soll das bei sechs Wochen werden? Was bei kurzen Touren oder ausreichender Erholungszeit kein Problem ist, kann über die lange Dauer zu wahren Torturen werden. Und mein Unternehmen vielleicht sogar stoppen… Leider weiß ich nicht, wie ich diese kleinen Verletzungen vermeiden könnte. Irgendwie sind sie ja auch unvermeidbar. Alles, was mir bleibt, ist vorsichtig zu sein und jeder – noch so kleinen – Verletzung besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Über solche Probleme muss sich die Gemse, ein kurzzeitiger Wegbegleiter während meiner Skitour, wohl keine Gedanken machen ..

Auch die Schneeverhältnisse beginnen nun, da der Tourstart (Mitte Februar) immer näher rückt, auf meine Stimmung zu drücken. So, wie ich es zur Zeit sehe, gibt es zwei Möglichkeiten: es bleibt ein sehr schneearmer Winter. Die Konsequenz wäre wohl eine geringere Lawinengefahr, aber schwere Abfahrten und viel „Geschleppe“ mit den Skiern auf dem Rücken und Tourenstiefeln an den Füßen. Die andere Alternative: viel Neuschnee auf hartem Untergrund macht mir wegen der hohen Lawinengefahr noch mehr Kopfzerbrechen.

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